Uri und seine Freakgesellen 2009 (Folge 7)
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Ich hänge mal wieder mit dem Sendungsbericht hinterher, was zwei Gründe hat: Erstens bereitet mir das Ansehen dieses Schrotts mittlerweile schon körperliche Schmerzen, zusätzlich zu den noch gar nicht in vollem Ausmaß zu ermessenden geistigen Langzeitschäden. Gestern bin ich dann auf dem Rückweg von der Methadonklinik in der Milchbar versackt und weiß ab da nichts mehr. Wurde heute mittag unter einer Eiche liegend mittelsanft von einem Waldtier geweckt. Die Sendung von Dienstag ist von meinem Blackout leider nicht betroffen. Viel gibt’s darüber aber eh nicht zu sagen und aufgrund meiner zunehmenden Zermürbung will ich das auch gar nicht.
- Wir befinden uns offensichtlich im so genannten Halbfinale. Nächste Woche also Ende des Martyriums? Mit was zerbrösel ich mir danach den letzten Rest Lebenswillen? Mal sehen.
- Als Expertenteam dabei: Ein Triumvirat, zusammengestellt ausschließlich aus Moderationsgülle aus dem TV-Endlager. Johanna Klum, Aleksandra Bechtel und Christian Clerici. Wer alle drei Namen auf Anhieb zuordnen kann, darf sich in einen Waschlappen freuen und sich diesen anschließend ans Knie nageln. Sie lassen uns naürlich gleich wissen, dass sie ja schon skeptisch sind und so aber für die Kohle halt auch ihre Oma verkaufen würden und deshalb Pi heute mal nur drei Stellen hat.
- Uri Geller, den ich ab sofort wegen schwerer Verbrechen gegen die Vernunft nur noch Arschwedel McDumpfheimer nennen möchte, will schon wieder ins Jenseits telefonieren. Da scheiß doch die Wand an.
- Jan Becker langweilt mit dem üblichen Kram, schreibt heute für Bechtel ein psychopathisches “Gedicht”, - mentalistenstyle - das sie anschließend mit nach Hause nehmen und sich über’s Klo hängen darf. Laaaangweilig.
- Horeth bringt schon wieder olle Kamellen von letztes Jahr. Er hat in einem echt voll gut verriegelten Safe Informationen deponiert, die er natürlich wieder mentalistenderweise VOR der Nummer niederschrub. Nicht.
- Zeit für den Pausenclown. Arschwedel McDumpfheimers Unverschämtheiten nehmen kein Ende. Er lässt ein Glöckchen klingeln. Fertig.
- Die Regentschaft der Schnarchigkeit featuring billige Tricks setzt sich fort mit Jan Rouven. Heute wird er nicht mit Benzin übergossen. Sonst auch nichts. Das dauert sehr lange, dann werden noch drei präparierte Vogelscheuchen abgefackelt und Rouven tut so, als hätte er gerade tierisch was gerissen. Deshalb kommt er auch ins Finale. Nicht.
- Letzte Hoffnung ist mal wieder Lupo, der auch diesmal seltsame, kaum nacherzählbare Dinge tut. Erst schickt er Bechtel in die Kulisse, ein kleines Blechauto besorgen, während er auf einer Liege rumchillt. Dann fängt er an, unter jede Menge Psychogelaber, in einer Schüssel mit Ton oder sowas rumzukneten, wobei letztlich eine Art Schildkröte herauskommt, die besagtes Spielzeugauto darstellen soll. Macht nix, Lupo, ich hab damals im Kunstunterricht auch versagt. Für’s Finale dann aber wieder was mit Dämonen und so, ne?
Fazit: Diese Sendung ist scheiße..ach nö, das hatten wir ja schon. Na dann: Geh weider.

