Archive for Januar, 2009

Tarantelmops FTW

Freitag, Januar 30th, 2009

Gut, ich hänge mal wieder zwei Wochen hinterher. Aber ich muss immer so viel Mundharmonika üben und mein Stauffenberg-Kostüm ist auch noch nicht fertig genäht. Jedenfalls hab ich mich just hierüber sehr weggeschmissen:

Gut, ist auch nicht soo neu, aber ey: Es ist ein Tarantelmops.

Uri und seine Freakgesellen 2009 (Folge 2)

Samstag, Januar 24th, 2009

Schon wieder Dienstag. Auf was hab ich mich da nur eingelassen … Nun denn, weiter im Programm mit “The Next Best Hokum”, oder wie Pro7 in unerbittlicher Realitätsverachtung immer noch behauptet: Unglaubliche Phänomene Live.

Heute als C-Prominenz dabei:

  • Mariella Ahrens: Niedriglohn-Schauspielerin und demnächst im RTL-Dschungel RTL-Dschungel-Absolventin 2004.
  • Simon Gosejohann: Semiwitziger Pro7-Hanswurst. Versucht im Laufe der Sendung mit wachsender Erfolglosigkeit, humorige Kommentare beizusteuern.
  • Gabriella: Pro7-Castingopfer. Reizte während der letzten Staffel Popstars schon mein Bauschismus-Gen aus und genießt daher Narrenfreiheit. Gehört zu denen, welchen man einfach nicht zutraut, jemals auch nur einen bösen Gedanken gedacht zu haben. Ich bin ein Primat. Verklagt mich doch.

Die schlechte Nachricht: Auch in dieser Folge findet nichts Originelles statt. Ich habe permanent das Gefühl, das alles schon in der ersten Staffel gesehen zu haben. Die gute Nachricht: Es passiert doch noch etwas Unerwartetes.

Zu Beginn hält Moderationsrührei Stefan Gödde stolz die aktuelle Playboy-Ausgabe in die Kamera. Den Grund habe ich vergessen, denn auf dem Cover ist Giulia Siegel, und da hängt mein Hirn automatisch das “Do not disturb”-Schild raus und beschäftigt sich mit weniger abartigen Dingen. Als ich wieder bewusstig werde, kommt auch schon der erste Kandidat.

6. Aaron Crow

Vincent Raven, Aaron Crow, Pit Sperling, Heiner Rotbackenpfeifdrüsling..ach komm, geschenkt. Erstes Déjà-vu, da der Typ mir irgendwie bekannt vorkommt. Egal, Crow hat so ne Art Schweigegelübde abgelegt, was ihn erst mal sympathisch macht. Im Einführungsfilm gibt der Gruftstimmenbeauftragte von Pro7 wieder mal alles: Der “schweigende Mentalist” wurde als Kind eines Nachts von einem blutrünstigen Nagetier angefallen, seitdem weiß er, was Angst ist. Aha. Die Zusammenhänge werden wie gewohnt visualisiert, mit diesen schaurigen nachgestellten Szenen, die Pro7 vermutlich in einer geheimen Produktionsstätte von unbezahlten Praktikanten zusammenklöppeln lässt. Solche werden ja auch regelmäßig für Schmutzsendungen wie Galileo Mystery etc. benötigt.

Es folgt eine Wilhelm Tell-Nummer, wobei Crow mit Hilfe einer Schnur und einer präparierten Pfeil-Hochklapp-Zielscheibe so tut, als schieße er einen Pfeil durch einen Ring, der in einem Apfel steckt. Das kann man sich zur Verdeutlichung inklusive Zeitlupe hier noch mal ansehen. War den Zuschauern wohl nicht mentalistisch genug, er fliegt am Ende raus. Hätte mich ja interessiert, was der noch so an Technik auffährt. Fuck it. Vincent Raven ist aber begeistert und droht für nächste Woche mit einem Auftritt seinerseits. Vorfreude.

7. Manuel Horeth

Endlich wieder Mentalismus-Power. “Der wohl beste Mentalist Österreichs” (O-Ton Gödde) bekam als Kind von seinem Großvater ein nicht näher beschriebenes “magisches Buch” geschenkt. Ich tippe auf die gesammelten Ausgaben von Yps mit Gimmick. Es folgt der Telefonbuch-Schablonentrick mit endlos langem Vorspiel, bis schließlichement eine zufällige “handelsübliche Telefonnummer” (O-Ton Horeth) aus einem zufällig ausgewählten Telefonbuch in einer zufälligen Spalte auf einer zufälligen Seite ausgewählt ist. Ausführung recht professionell, aber zu lang. Außerdem fand etwas Ähnliches garantiert schon in einer der letztjährigen Sendungen statt. I still remember, Pro7.

8. Gabriel & Daniel

Diese beiden sehen zwar aus wie Schweizer Internatsschnösel (Pullunder plus Fliege - Carlton, anyone?), beweisen aber ihre Street-Cred mit einem elaborierten Bro-Handshake, mit dessen Hilfe sie sich “mental verbinden”. Außerdem ist der eine als Kind mal in einen “verbotenen Brunnenschacht” gefallen. Dann wird’s wieder unspektakulär - sie bringen eine ausgeschmücktere Variante von “Wie viele Finger halte ich hoch”. Der eine tut was, der andere macht es trotz Augenbinde nach. Auch für diese Darbietung gilt: Letztes Jahr schon gesehen, ebenfalls von einem Paar durchgeführt. Aber die hatten wenigstens massiv was am Sträußchen und somit Unterhaltungswert. Man kann sich davon übrigens ausgiebig bei Pro7 noch mal selbst überzeugen. Mir fehlen dazu die Nerven.

9. Amila

Kommen wir zum originellen Teil der Schau. Immerhin wird jetzt endlich mal ne Ollle nass gemacht (Sexistischen Kalauer machen: check). Amila, “schön, sexy und begabt” wie Pro7 schon im Einspielerchen lügt, will in einen zu verschließenden Wassertank steigen und sich mittels Gedankenlese daraus befreien. Lief nicht ganz so wie geplant, aber der Reihe nach. Im Filmchen wird Amilas tragisches Jugenderlebnis erzählt, ohne ein solches der Mentalistenlebenslauf offenbar nicht vorzeigbar ist: Sie wurde mal fast von der S-Bahn überfahren, si fabula vera est. Ihren Hauptwohnsitz hat sie in Las Vegas, vielleicht hebt sie sich die mirakulösen Tricks für dort auf. Dann wird noch irgendwas von Männer willenlos machen und in die Zukunft sehen gefaselt; ich passe nach sieben Gin Tonic nicht mehr so genau auf.

Dann: Auftritt Verena Wriedt, auf die obig zitierte Adjektive tatsächlich zutreffen, die sich aber lediglich als Allzweckblondine bei Pro7 verdingt. Um bei ridikülen Geller-Shows vor Telefonen herumzustehen und in Roswell Beknackte zu interviewen, benötigt man jedenfalls keinen derart beeindruckenden CV. Schon im nun folgenden instruktiven Teil der Nummer zeigt sich, weshalb man so etwas besser mit geschulten Assistenten macht. Bevor ich hier noch beim Versuch, die Abläufe zu schildern, ausarte, watch it:

Wo nun genau der Fehlerteufel sich eingeschlichen hat, darüber lässt sich spekulieren. Obwohl ich Pro7 grundsätzlich zutraue, so etwas zu inszenieren (wir erinnern uns an Staffel 1: “Farid! Stop it!”), ist es in dem Fall eher unwahrscheinlich. Ob die Karte mit der Kombination nun zu kurz in die Deckenkamera gehalten wurde, oder Amila das Schloss aus dem Tank heraus nicht richtig sehen konnte, technisches oder menschliches Versagen oder alles zusammen oder sonstwas - die Menschheit wird ohne diese Gewissheit auskommen müssen. Wriedt sieht sich jedenfalls angehalten, Gosejohann zusammenzuscheißen, weil der sich nicht richtig konzentriert habe oder sowas. Der beteuert später auf seiner Webseite seine Unschuld - ich glaube ihm. Wenn schon einer der sichtbaren Beteiligten was vergeigt haben sollte, dann kann das nur Wriedt selbst gewesen sein. Zumindest die Moderatoren sollten ja wohl in die jeweiligen Prozeduren eingeweiht sein.

Bottom Line: Auch wenn Amila bestimmt nicht “fast ertrunken” wäre, wie diverse Onlinemedien behaupten, mit ihrer Nummer ging sie baden (Einfältiges Wortspiel machen: check). Oder mit den Worten von Jürgen Rüttgers am Wahlsonntag: Das schlechteste Ergebnis seit Geschichte.

10. Waayatan

Waayatan, was seminolisch ist und so viel heißt wie “Der den Indianer mimt”, stammt angeblich vom Clan der Schattenpanther ab. Da hätte ich aber gerne noch mal einen Stammbaum gesehen. Als Bad Kreuznacher Schamane hat er selbstredend Kontakte zur Anderswelt Schattenwelt und beabsichtigt, dies zu beweisen. Leider vergeblich. Mir ist der Name auch zu kompliziert, bei mir heißt der ab sofort: Der Pilatestrainer von Pocahontas.

Kleiner Exkurs: Ich gebe ja zu, dass mir die Texte von Pur seit jeher zu intellektuell waren. Insbesondere hab ich nie kapiert, wieso Hartmut Engler verzweifelt nach amerikanischen Ureinwohnern fahndet. Der Mann ist mir einfach über. Meines endlichen Wissens hat es in Bietigheim-Bissingen nie Indianer gegeben. Aber das dachte ich bisher auch von Bad Kreuznach. Ich bin mal wieder zu kleinkariert für die großen Zusammenhänge.

Zurück zur Mentalistennummer, auch wenn’s schmerzt:

Herzlich willkommen zu Stern TV. Heute bei uns zu Gast: Gabriella. Gabriella möchte gerne erkannt werden, deshalb haben wir sie vor diese Schattenwand gesetzt …

Gut, jetzt aber Schluss mit den Albernheiten. Der Pilatestrainer von Pocahontas, der auch gleich den Charme eines bekifften Troglodyten versprüht, führt in etwa folgenden Dialog mit Gabriella:

-Hast du dich schon mal mit deinem Schatten beschäftigt?
-Nicht wirklich.
-Sie gleiten durch Feuer, ohne sich zu verletzen.
-Jo, das stimmt.

Damit wäre der physikalisch-didaktische Teil der Sendung auch abgehakt. Die Problematik bei der Lichtspielerei: Exakt den gleichen Quark hat in der ersten Staffel schon mal einer gemacht. Der musste dafür nicht mal die Schattenwelt bemühen. Whatever, der Trick ist gleich geblieben: Der Pilatestrainer von Pocahontas tatscht Gäbbi verdeckt an die Schulter, während diese bereits die Augen geschlossen hat. Kurz darauf “berührt” er ihren Schatten und fragt, ob sie was gespürt habe. Na klar. Natürlich fragt er nicht, wann. Tädäää. Dann lässt er als Bonus noch einen Trickstuhl zusammenklappen. *schnarch*

Fazit: Allesschon- statt Hastenichgesehen. Pro7 glaubt, Erfolge wiederholen zu können, ohne Neues bringen zu müssen - und scheitert. Die Quoten waren noch scheißer als letzte Woche. Ausblick auf die nächste Sendung: Gödde kündigt ein “Live-Experiment” von Geller an. Der Scheff mentalistet nächste Woche also wieder selbst. Ob das im Verbund mit dem Raven-Auftritt noch reicht, um die Quoten zu retten, wage ich mal kühn zu bezweifeln.

Kulturecke (63)

Freitag, Januar 23rd, 2009

Glasvegas: Flowers And Football Tops
(Glasvegas, 2008)

The Prodigy: Omen
(Invaders Must Die, 2009)

The Knux: Cappuccino
(Remind Me In 3 Days …, 2008)

The Knux: Bang! Bang!
(Remind Me In 3 Days …, 2008)

(The Knux gibt’s heute einfach mal doppelt, weil die ein arschgrandioses Album rausgehauen haben und damit die Rapmusik retten.)

Uri und seine Freakgesellen 2009 (Folge 1)

Donnerstag, Januar 15th, 2009

Eigentlich dachte ich, nach Sichtung der am Dienstag gelaufenen Auftaktsendung der zweiten Staffel des Pro7-Panoptikums mit Uri Geller und seinen Nachwuchsblödisten einen feinen Rant verfassen zu können. Leider schaffte es die Show, sogar noch unspektakulärer daher zu kommen als letztes Jahr. Ansonsten ist alles beim langweiligen Alten geblieben. Ich werde dennoch berichten - irgendjemand muss es ja tun. Glücklicherweise waren auch diesmal wieder einige spottenswürdige Sonderlinge unter den Kandidaten. Schauen wir mal rein:

1. Jan Becker

Vorgeplänkel verpasst, egal, erster Kandidat kommt. Wieso müssen diese Mentalkasper immer aussehen wie einer John Sinclair-No Budget-Verfilmung entsprungen? Wieso hat dieser hier sich einen Blutegel auf die Fleischmütze gepappt? Ach, nee, Moment, das ist seine Frisur. Faselt in seiner Einführungs-MAZ auch gleich was von Gedankenmeer und Toröffnung. Es folgt der übliche Gedankenleserkram mit vorher mittels Platzkarten zufällig ausgewählten Publikumsmenschen und der anwesenden C-Prominenz. Erstes Gähnen. Ich ahne schon: The same procedure as last year, nur mit anderen Darstellern.

2. Kris

Ich befürchte baldiges Einnicken und beginne mit Koffeinzufuhr. Doch dann kommt Kandidat 2, eingeführt als “mentaler Pokerspieler”, der ganz toll Liegestütze machen kann. Oder wie Pro7 fabuliert: Er passt seinen Körper seiner Geisteskraft an oder so. Öhm..ja, schaun mer mal. Krischi kann außerdem “im Gesicht seines Gegenübers lesen” (Pressetext Pro7). Er hat irgendwie seine Pokerskills auf ein Level upgegradet, das ihm erlaubt, nicht nur wahrzunehmen, sondern auch zu beeinflussen. Warum er nicht längst seine Pokerturniergewinne auf den Bahamas verprasst ist mir schleierhaft.

Bühnenauftritt. Ja, das ist eine kurze Hose, die er da trägt. Auf der Bühne hat er sich zusätzlich noch stilsicher den Hemdkragen hochgeklappt, wodurch er dann endgültig aussieht wie ein Kreuzung aus Strandstricher und Konfirmand. Statt Mentalpoker gibt’s dann Uralt-Kartentricksereien - und bei mir ernsthafte Antipathien. Extra Minuspunkte hagelt’s für die widerwärtigen Anbiederungsversuche, die Menschen aus Kris’ Kategorie mit Charme verwechseln, bei Gehilfin Carolin. (Who the fuck is Carolin? Viertplazierte bei Germany’s Next Topmodel 2008.) Sie erträgt die Unverschämtheiten des Schleimbeutels mit Gelassenheit. Der Zuschauer nicht. Kris wird am Ende rausgewählt. Danke.

3. Jan Rouven

Was als gefährliche und hochspannende Außendarbietung angekündigt wurde, entpuppt sich wiederum als alter Hut. Jan Rouven “liebt die Gefahr” und “verlässt sich voll auf seine innere Stimme, die ihn vor jeder gefährlichen Situation warnt.” (Pro7) Davor, sich aus dem selben Klamottenfundus zu bedienen wie der vorige Kandidat, hat sie den Draufgänger, der aussieht wie die Liebesfrucht von Thomas Anders und Marc Terenzi jedenfalls nicht gewarnt.

Die Erfahrung lehrt: Wenn Pro7 verkündet, jetzt werde es gleich spannend, folgt garantiert gähnende Ödnis. Meine Voraussage bestätigt sich: Was letztes Jahr bei Wilfried Raven die brennenden Särge waren, sind nun vier Umkleidekabinen, die von Profibogenschützen mit - huch! - brennenden Pfeilen beschossen werden. Drei der Boxen fackeln mit Hilfe bescheidener Pyrotechnik auch planmäßig ab. Also zumindest der vordere, brennbare Teil. Die arme Carolin, nun sichtlich am Rande des Nervenzusammenbruchs, musste vorher die Box auswählen, in die Rouven sich reinstellt. Dann das übliche “Denk an die Zahl”-”Schau mir in die Augen”-Telepathiegeblubber, ich höre nur noch mit halbem Ohr hin. Dass die Kabinen auf einem Podest stehen, dessen sichtbare Seite verspiegelt ist, wird gar nicht erst versucht zu verschleiern. Nach der Nummer ist Caro mit den Nerven runter und ich steige auf Bier um. Ausgiebiges Gähnen.

4. Danny Ocean

Danny Ocean. Danny Ocean? Können diese Arschkrampen sich jetzt nicht mal mehr selbst einen Alias ausdenken? Immerhin, die Klamotten sehen mal ausnahmsweise nicht dämlich aus. Was kann Danny noch außer Namen klauen? Bitte, nicht noch eine miese Abwandlung der Gedankenlesernummer. Nein, es wird noch schlimmer. Es muss wieder mal unschuldiges Besteck dran glauben. Danny hebt sich von seinem Vorbild ab und biegt statt Löffeln Gabeln in sämtliche Richtungen. Ich krame meine Suizidwaffe aus dem Schrank.

5. Ully Loup

Letzter Kandidat. Gut so, mein Hirn beginnt schon langsam in Richtung Dämmerzustand talwärts zu schreiten. Das Einführungsfilmchen lässt mich frohlocken - endlich kommen die ganz hart Gestörten dran. Bei der Vorstellung von Ully Loup, Untertitel: “Der bizarre Seelenwanderer”, wird nicht mit ominösen Phrasen gespart. Schwierige Kindheit, Außenseiter, Friedhof, unheimliche Aura, offensichtlich kompletter Psycho. Achtung, Vincent Raven, es ist ein neuer Sheriff in der Stadt und..nun gut, erst mal abwarten. Immerhin schafft es der Aushilfsnosferatu, noch ausgeklinkter rüber zu kommen als der Rabenmann. Möglicherweise für das geneigte Publikum zu dick aufgetragen. Simone Thomalla jedenfalls, die beim faulen Zauber behilflich sein muss, macht während der Prozedur einen überaus gequälten Eindruck.

(Screenshot: Pro7)

Sie soll Namen von Lebenden und Verstorbenen auf Karten schreiben, leidet aber an spontanem Hirnfrost, weil Ully so seltsam redet und unheimlich in die Gegend starrt und so. O-Ton, als sie einen lebenden Prominenten aufschreiben soll: “Mir fällt keiner ein! Ich kenn keine Prominenten!” Ahso. Schließlich werden die Karten gemischt und der Zeremonienmeister weiß genau, wer lebt und wer nicht und irgendwie hat das mit der Anderswelt dem Engel des Todes zu tun etc., keine Ahnung, ich hab mich da schon wieder geistig verabschiedet, dauert mir alles zu lange. Kurz: Eine Darbietung, die überdeutlich an die Auftritte unseres Gothic-Hansels Vincent Raven erinnert, um nicht zu sagen, exakt derselbe Mist, nur ohne Geflügel.

Fazit: Trotz annehmbarer Freakrate stinkendst langweiligst. Immer die gleiche Leier von Karten, Besteck und Ich-kuck-dir-ins-Hirn. Quoten waren auch scheiße. Ich hoffe auf nächste Woche. Angekündigt sind unter anderem: Ein Wildlederfatzke aus Bad Kreuznach, der, Zitat Pro7: “von Schamanen abstammt” und eine als “Mental-Vamp” titulierte Hacke aus Saarbrücken. Notiz für mich: Mehr Alkohol bereitstellen.

Mario Content mal wieder

Montag, Januar 12th, 2009

Wenn Japaner irgendwelchen Shitz vor dunklen Hintergründen machen, wird’s heiter bis lustig. Wenn Videospiel-Klempner dazu kommen, wird’s grandios: