Archive for September, 2008

Kulturecke (56): Not acceptable in the 2000s

Donnerstag, September 25th, 2008

Es ist wieder mal Zeit. Wir müssen reden. Heute reden wir, besser gesagt: meiner einer seine Abgefucktheit, über musikalische Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Über Marius. Marius Müller-Westernhagen, Held des Subproletariats. Der laut Wikipedia ein “italienisches Refugium” sein Eigen nennt. Aus welchem Anlass tun wir das?

Curse, der vor langer Zeit mal zu den besten deutschen Rappern gehörte, war mit Marius im Studio und hat dessen Vertonung hinfortrinnenden Arschschweißes ‘Freiheit’ verwurstet. Dabei heraus kam das hier:

(Warnhinweis: Dieses audiovisuelle Gefahrgut dient lediglich zu Dokumentationszwecken. Beim Ansehen des Videos könnte ihr Kopf explodieren oder Schlimmeres. Halten Sie auf jeden Fall ein zum Mageninhaltauffang geeignetes Behältnis bereit. Aus Sicherheitsgründen ist grundsätzlich davon abzuraten, auf den Play-Button zu klicken. Ihr Resttag wird nicht mehr zu retten sein. Sie wurden gewarnt.)

Marius. Mein Spezialfreund seit mindestens zwei Jahrzehnten. Wie erkläre ich mein Verhältnis zu Marius am besten ohne ausfallend zu werden? Hm. Geht nicht. Er geht mir auf den Sack, und zwar sumoesk, seit meine unschuldigen Kinderohren erstmals sein Gekrächze vernahmen. Er beleidigte mit seinen dämlichen Texten mein Trommelfell. Er widerte mich mit seinem Dorfkneipengeseier from Liedermach-Hell an. Er brutzelte meine Testikel auf kleiner Flamme, wann immer angetrunkene Menschen aus dem Hinterwald “Ihr Name war NaTASCHA!” grölten. Aber am schlimmsten traf es mich, am allerhärtesten fiel mir brutalst die Stulle ins Loch, wenn im Autoradio mal wieder ‘Freiheit’ (siehe hierzu obiger Warnhinweis) lief und ich mich als minderjähriger Beifahrer nicht wehren konnte. Marius live. Mit dem Marius seine Fans. Menschen, die auf meiner persönlichen Evolutionsbremsenskala nur knapp vor PUR-Fans rangieren. Der Marius, mit einem Stück, das in seiner pathostriefenden Widerwart sogar noch übelriechender daherkommt als Klaus Meines bräsiges Pfeif-Grusical ‘Wind Of Change’, das meinen Ohren in meiner Jugend ähnlich kostbare FUBAR-Momente beschert hat. Das kann nur der Marius. Man kann also zusammenfassend sagen, unser Verhältnis ist nicht gerade das Beste.

Ich musste jahrelang in Musiktherapie, um den schädlichen Einfluss solcher Gestalten wie Marius zu überwinden. Schönen Dank auch lieber Curse, echt jetzt. Super Idee, den Marius für so einen Dreck mal wieder aus seinem Refugium zu schweißen. Auch ganz doll wichtige Botschaft mit der Freiheit und so. Aber..ach komm, fuck it, ich geh jetzt heim. Geht doch sterben alle.

P.S: Sobald Grönemeyer mal wieder in Erscheinung tritt, reden wir auch mal über den. Da fällt mir ein, was macht eigentlich Peter Maffay gerade?

Kulturecke (55): The Killers

Dienstag, September 23rd, 2008

Spaceman

Neon Tiger

Update:

YouTube: Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von UMG nicht mehr verfügbar.

Dann eben so ihr blöden, ewig gestrigen MI-Motherfucker

Human

(Day & Age, 24.11.2008)

Obersalzberg (7)

Mittwoch, September 17th, 2008

Kulturecke (54)

Montag, September 15th, 2008

Bloc Party: Talons
(Intimacy, 2008)

Kaiser Chiefs: Never Miss A Beat
(Off With Their Heads, 2008)

Franz Ferdinand: Lucid Dreams

The Fratellis: My Friend John
(Here We Stand, 2008)

Switch Reloaded S03 (02)

Donnerstag, September 11th, 2008