Short Review: Tinker Tailor Soldier Spy, Paranormal Activity 3, In Time

Januar 23rd, 2012

Tinker Tailor Soldier Spy

“I don’t know about you, George, but I feel seriously under-fucked.”

Tinker Tailor Soldier Spy hat nicht nur einige der besten britischen Darsteller, sondern insgesamt eins der besten Ensembles des letzten Jahres. Eine Freude, dass Gary Oldman nach langer Zeit mal wieder eine Hauptrolle so ausfüllen kann. Auch technisch ist alles top; ich glaube jede Sekunde, dass wir uns in den Siebzigern befinden. Speaking of Sekunde: Eine Sekunde nicht aufgepasst und man hat ein womöglich wichtiges Detail übersehen. Darin besteht natürlich auch der Reiz des Cold War-Puzzles. Es will zusammengesetzt werden und dabei sind Details und subtile Figurenmomente of the essence. Hieraus entspringt aber auch das Problem des Films: Es hätte mehr Einsicht in die Akteure gebraucht, also Screentime. 30 Minuten oder so zusätzlich, um die Charaktere besser rauszubringen und die Adaption von John Le Carrés Espionage-Klassiker hätte zu den Top Dogs 2011 gezählt. Zur Upper Class reicht es aber locker.

Wertung: 8 von 10 soviet santas

Paranormal Activity 3

“Wait..why are you filming this?”

Ach ja, die 80er, goldene Home Video-Zeiten. Pausenlos haben wir gefilmt mit unseren Full HD-VHS-Kameras, mit ausgereifter Nacht-Funktion und einer beeindruckenden Akkulaufzeit. Na gut, bei Paranormal Activity 3, oder wie ich ihn nenne, Ghosts, Shenanigans & Videotape, muss man über solche Ungereimtheiten naturgemäß hinwegsehen, ebenso wie über das einigermaßen monströse Plotloch, dass bei dieser Sorte Film fast schon obligatorisch ist. (How the fuck did you get those tapes?!) Geschenkt. Man muss dieser Reihe wenigstens zugestehen, dass versucht wird, die Ereignisse in ein Gesamtbild einzuordnen und im Rahmen des Möglichen Neues zu bringen. Dennoch bin ich diesmal nicht so richtig rein gestiegen, was womöglich daran liegt, dass die Spannung nicht so geschickt erzeugt und gehalten wird, wie beim Original. Notalot is going on, wie wir in den 80ern sagen, und abgesehen vom Ende ist das alles arg jumpy, aber nicht sehr gruselig. Stellenweise verspürte ich sogar eher Comedy-Tendenz. Kann aber auch an mir liegen.

Wertung: 7 von 10 demonic Lite-Brites

In Time

Andrew Niccol ist ein sehr guter Regisseur, der sich auch noch schlaue Science Fiction-Szenarien ausdenkt. Die Grundidee von In Time ist so gut, dass sie den Film sehr weit und über Logiklücken hinweg trägt und sehenswert macht. Sie kann aber letztendlich auch nicht die sehr standardisierte, höhepunktarme Ausführung und den eher simplen Sozialkommentar verschleiern. Dass hier alles, inklusive Darstellern, zu glatt ist und zu sauber aussieht, kann ich aber als Kritik kaum gelten lassen. Das ist in der durchgängigen Gesamtheit ja wohl eindeutig eine stilistische Entscheidung. Es geht hier schließlich um ethische, bzw. sozialökonomische Verkommenheit und die brauch ich nicht unbedingt immer von alten Zeitungen, die um staubige Ecken herumwehen, schwarzem Regenwasser, Verkrüppelten etc. verbildert.

Wertung: 7,5 von 10 time bandits

2011: The Favourites

Januar 14th, 2012

The Bastard’s Rejects

Ich muss wohl hoffentlich nicht erläutern, warum ich anerkannten Schmutz wie Mr. Popper’s Penguins, Zookeeper, Spy Kids, The Smurfs, New Year’s Eve und alles, was aus Adam Sandlers Hochstaplerarsch kriecht, ignoriere. Es gibt sanftere Wege in den Tod. (Weiterhin: Alles mit Sarah Jessica Parker.) Vermutlich habe ich noch mehr unausgesprochene Standards, aber das Muster sollte klar geworden sein. Wem das nicht passt, soll sich in sein Smurfhole smurfen.

Noch nicht berücksichtigt, aber erwartungsbehaftet:

The Artist

Silent Movie returns.

Hugo

Scorsese.

The Girl With The Dragon Tattoo

Ja ja, US-Remakes, buuuuuh. Dieses ist vom Perfektionisten Fincher. Außerdem:

A Dangerous Method

Cronenberg.

2010 Leftovers

Von 2010, aber 2011 erst gesehen:

True Grit

Coens. Western.

Black Swan

Aronofsky. Portman. Leute, die immer noch glauben, es handelte sich um einen ‘Tanzfilm’. (Idioten)

Never Let Me Go

*seufz*

Tucker & Dale vs Evil

Horror-Comedy. Gibt nur wenige gute davon.

Four Lions

Terror-Comedy. Gibt nur diese eine.

Super

Ungewöhnlich, Fun, traurig, Riesenklöten.

Akmareul Boatda (I Saw The Devil)

Schmerzhaft überlegen.

Gut, dass das geklärt ist. Kommen wir zum Hauptgang. Letztes Jahr hatte ich elf Einträge, bleiben wir also dabei.

11. Cowboys & Aliens

Aliens in my western? That’s unheard of!

10. Insidious

Ein mieses Jahr für Horror. Da sticht James Wans Hommage an den Spuk umso mehr heraus.

09. 50/50

Cancer-Com ohne falschen Schmus.

08. Attack The Block

Blackest aliens ever.

07. Super 8

Wenn Stevie nich will, dreht Abrams halt Spielberg-Filme. Find ich gut.

06. The Guard

Sehr irisch, lässig und pausenlos witzig.

05. Melancholia

Melancholiker sind die besseren Menschen. So sad, so very, very sad.

04. Warrior

Grandiose Prügeloper mit Allround-Supermann Tom Hardy.

03. Midnight In Paris

“Oh hai, Mr. Hemingway.” Woody endlich wieder auf dem Gipfel.

02. La Piel Que Habito (The Skin I Live In)

Perfektion vom Altmeister.

01. Drive

80er-Noir-Throwback, schön, schlau, minimalistisch. Cast, Soundtrack und Regie vom Feinsten. Plus: Beste Fahrstuhlszene ever.

Extra Short Review: Kill The Irishman, Akmareul Boatda, 50/50, La Piel Que Habito, Killer Elite

Januar 10th, 2012

Kill The Irishman

Based on facts, whatever. Kill The Irishman ist kaum mehr als eine ‘Szenen aus dem Leben’-Montage, der es stark an Plot mangelt, und sich als Goodfellas aufspielt. Pfffft. Sturer Ire legt sich mit der Mafia an und zwar so oft und herausfordernd, dass es ihm schließlich *SPOILER ALERT* an den Kragen geht. Whodathunkit? Dann wird am Ende so getan, als hätte das irgendeine größere Relevanz für irgendwas gehabt, abgesehen von Lokalfolklore. Lässt man sich nicht von diesem reingeklatschten irischen ‘Celtic Warrior’-Bullshit bullshitten, bleibt nicht mehr viel Substanz übrig. Schade um die schönen Darsteller. Keine Ahnung, wie Danny Greene wirklich war, aber was ich hier sehe, ist jemand, der unerschrocken alles mit dem Holzhammer regelt und mehr Glück als Verstand hat. That don’t impress me much.

Wertung: 7 von 10 car bombs

Akmareul Boatda (I Saw The Devil)

Südkoreas Kim Ji-woon filmt sich lustvoll durch alle Genres und hat sich mit Hingabe und Professionalität schnell einen hohen Status erarbeitet. Völlig zu recht, wie man spätestens hier sehen kann. Sein letzter Film ist ein einziger kurzweiliger Showdown, skrupellos und düster, ein brutalst grandioses Meisterstück.

Wertung: 9 von 10 Guillotinen

50/50

“I’ve hated you for months, and now I have fuckin’ evidence that you suck as a person!”

François Truffaut hat mal gesagt, Roberto Rossellini habe mal gesagt, man müsse für einen lebensnahen Film nichts erfinden, sondern sollte Konflikte sich schlicht aus den Fakten heraus entwickeln lassen. Autor Will Reiser verarbeitet für 50/50 in höchstem Maße seine eigenen Erfahrungen und Seth Rogen spielt darin gewissermaßen sich selbst. (Es ist nicht zuletzt ein Film über Freundschaft.) Das ist selbstverständlich nicht ohne Dramatisierungen, aber auch sehr weit entfernt vom Standard. Die Figurenhandlungen wirken stets natürlich und ehrlich; die Tragik sowie der Humor kommen ungezwungen und wahrhaftig. Eine Leistung des Skripts genau so wie der Darsteller. Der bei mir immer gern gesehene Joseph Gordon-Levitt ist ebenso sympathisch wie die von mir immer außerordentlich gern gesehene Anna Kendrick. Daher braucht es auch keinerlei Bullshit und Kniffe, um echte Empathie zu erzeugen.

Wertung: 9 von 10 Jesus-looking motherfuckers

La Piel Que Habito (The Skin I Live In)

Almodovar enttäuscht nicht nur nicht, sondern setzt noch mal einen drauf und mutiert zum zeitgenössischen Hitchcock, Almodovar-Style. Und das ist großartig, schaurig, faszinierend, überraschend und exzellent komponiert. Perfekt!

Wertung: 10 von 10 operating theatres

Killer Elite

-You can call me MFWIC.
-MFWIC?
-Mother Fucker What’s In Charge.

Man muss ja heuer für jeden Film mit De Niro dankbar sein, der mit dem Anblick seiner Genitalien verschont und/oder nicht zum Dauerfremdschämen einlädt. Killer Elite sollte mir eigentlich viel besser gefallen haben, als er’s hat. 80er-Setting, Cast, Suspense-Äktschn-Melange, Schauplätze, alles gut. Die paar käsigen Momente werden von coolen Momenten aufgewogen. Optik passt auch, wenn man das stellenweise miese Editing verzeihen will. Dennoch: Alles nicht so aufregend wie es sein sollte.

Wertung: 7,5 von 10 ragheads

Short Review: Melancholia, Midnight In Paris, Contagion, Moneyball, The Ides Of March

Januar 6th, 2012

Melancholia

“Is everybody in your family stark raving mad?”

This is the way the world ends. Family madness, wedding disasters, 100% astronomically inaccurate und mit Udo Kier als Wedding Planner. Lars von Trier finde ich alleine deshalb schon gut, weil die Schmockeria sich regelmäßig seinetwegen ins Hemd macht. Dankbare Lohnschreiber können sich schön herablassend am vermeintlichen Provokateur abarbeiten, ohne seine Filme raffen zu müssen. Anders als der öffentlichkeitsskeptische von Trier in Person sprechen seine Bilder allerdings eine klare Sprache und also Bände darüber, wie er wirklich drauf ist. Melancholia ist ein dunkles Juwel, wunderschön und, nun ja: melancholisch; naturgemäß klug und im ersten Teil mit Prisen schwarzen Humors. Die Besetzung ist interessant und Kirsten Dunst gibt zweifelsohne ihre beste Vorstellung bisher. Der Film triumphiert auf allen Ebenen, Verweise und Symbole kommen weder Stimmung noch Erzählung in die Quere, sondern erweitern und vertiefen. Das ist von Triers wahre Meisterschaft und im Gegensatz zu gewissen anderen Gestalten (I’m pointing at you, Malick) hat er es daher nicht nötig, von oben herab zu kommunizieren und zu dozieren.

Wertung: 9 von 10 hole-in-ones

Midnight In Paris

“You can fool me, but you can not fool Hemingway.”

Die einzig wahre Time Travel-Motivation: Auf der Suche nach Klarsicht und Inspiration mit den großen Geistern und Lebenskünstlern trinken verkehren. Mein Vorbild in den meisten Lebenslagen lässt, einigermaßen überraschend, die Bösartigkeiten völlig sausen, was schade wäre, wenn es nicht zugunsten einer makellosen Comedy geschähe, wobei es mich immer leicht schaudert, in diesem Fall besonders, einen Film von Woody Allen so zu bezeichnen und ihn somit unfreiwillig auf den verbrauchten Vorgang der Komödie zu reduzieren. Midnight In Paris ist so charmant wie geistreich und ein Fest für alle, die ihr Gehirn nicht bei RTL abgegeben haben. Für mich endet die Faszination einfach nicht, wenn ich erlebe, wie scheinbar mühelos der Mann es wieder schafft, diesen einzigartigen Ton zu zaubern, gleichermaßen nostalgisch und gegenwartsfreudig, in glühender Verehrung von Kunst und Savoir Vivre, während alleine der Humor Widersprüche erträglich machen kann, zwischen Sehnsucht und Zynismus, Materialkultverweigerung und Hedonismus, Verzweiflung und Lebenssucht und all diesen tragischen menschlichen Oppositionen.

Wertung: 10 von 10 crypto-fascist airhead zombies

Contagion

Soderbergh konstruiert seinen Epidemie-Film analytisch und vogelperspektivisch. Das kann er, das ist schlau, meisterhaft komponiert und extrem effizient inszeniert. Was den Intellekt grundsätzlich erfreut, schafft aber auch (so etwa auch in The Informant!) diese gewisse Distanz zum Geschehen, und das fordert naturgemäß Tribut. Es ist nicht so, dass gelungene Charaktermomente fehlten. Allein, es drängt sich auf, den komparabel gebauten Traffic heranzuziehen, und der ist irgendwie..äh, besser. Kann man auch drüber streiten. Über Zweifel erhaben ist allerdings der elektrisierende Score, mal wieder vom Soderbergh-Komplizen Cliff Martinez, der dieses Jahr auch meinen Jahresbestfilm Drive überragend brillant vertont hat.

Wertung: 8,5 von 10 index patients

Moneyball

Zu seinem Vorteil kein typisches Spocht-Melodram, hat mich Moneyball sehr positiv überrascht. Ich zögere gar, ihn als Baseball-Film zu bezeichnen, auch wenn es natürlich, grob gesagt, einer ist. Er spielt aber vielmehr im Spannungsfeld zwischen dem Spiel an sich und dem unvermeidlichen Businessaspekt, ist dabei aber stark figurenorientiert und klug geschrieben. (Nicht verwunderlich, da Aaron Sorkin am Skript beteiligt war.) Mit Brad Pitt macht man nie was falsch und Jonah Hill kommt zur Abwechslung mal auf gemessene, dezente Weise zum Einsatz. So schafft der Film vorwiegend melancholische Stimmung, statt mit klischeeisierten Szenen auf altgewohnte Emotionsknöpfe zu drücken. Wer dem Betrachten von Ballspocht ebenso wenig wie ich abgewinnen kann, sollte sich also nicht abschrecken lassen.

Wertung: 8,5 von 10 google boys

The Ides Of March

Clooney kann zwar auch gut directen, aber auf seinen neuesten Film war ich nun nicht gerade überscharf. Bei der Besetzung kann ich aber wohl kaum verzichten. Mit The Ides Of March gelingt ihm ein gutes Politdrama, gewichtig und ohne sichtbare Mängel. Haut mich aber nun aber auch nicht shakespeareig um.

Wertung: 8 von 10 swing votes

The Year In Music (2011)

Dezember 30th, 2011

Ich war kürzlich gezwungen, meine favorisierten Alben 2011 zu listen. Kann ich ja dann auch gleich aktualisiert hier reinklatschen. Unkommentiert natürlich, ich hab Jahresfeierabend.

25. Kanye West & Jay-Z: Watch The Throne

Ooh, I love you so
But why I love you
I’ll never know

24. Broilers: Santa Muerte

Ohne Begleitung, niemand neben Dir, die Akquisen liefen schlecht
Deine Freunde sind falsch, die Flasche verdammt echt
Weit entfernt in dieser Nacht von Dialog und Verkehr
Das Ganze ist wenig edel aber solitär
Lass uns sehen, wie weit wir
Wie weit wir heute gehen

Nur stete Krisenherde
Spenden uns noch Wärme
Jeder wird hier gebraucht
Weckt die Toten auf

23. Gramatik: Beatz & Pieces Vol. 1

Kbumm tschak ktschak plmpzzzz plmpzzzueeeee aaaaaah weeeee!

22. Tom Waits: Bad As Me

Take my picture from the frame
Put the sun behind the clouds
Put me back in the crowd

And though all roads will not lead you home my girl
All roads lead to the end of the world

21. Dum Dum Girls: Only In Dreams

Weeks and months turned to years
Hiding underneath my fears
But I was always looking, I was always looking
I was always looking for you

The ceiling undulates, the fault of some strange pill
I see your body in the doorway, so it seems
Oh, I need your bedroom eyes
I fear that I’ll never sleep again

20. Jane’s Addiction: The Great Escape Artist

The irresistible force met the immovable object
Banging and banging
And banging and banging
And banging and banging

19. Florence + The Machine: Ceremonials

I was born in a big gray cloud
Screaming out a love song
All the broken chords and unnamed cries
What a place to come from
I wish to remain nameless
And live without shame
I know everybody lets you down
I’ll do the same

I don’t want your money
I don’t want your crown
I’ve come to burn your kingdom down

18. Arctic Monkeys: Suck It And See

One of those games
You’re gonna lose
But you wanna play it
Just in case

Be cruel to me ’cause I’m a fool for you

Home sweet home
Home sweet booby trap
I took the batteries out my mysticism
And put them in my thinking cap
What you waiting for
Sing another fuckin’
Shalalala
Shalalala
Shalalala

17. Foo Fighters: Wasting Light

Down crooked stairs and sideway glances
Comes the king of second chances
Now throw him in the flames
Your bridges are burning now
They’re all coming down
It’s all coming round
Gather in the ashes
Everything thrown away
Gather in the ashes
Scatter as they blow away

You got away, got away, got away from me
Now get away, get away, get away from me

16. Yuck: Yuck

Summer sun says get out more, I need you
I want you but I can’t get this feeling off my mind
I can’t get away
Not even the pain kicks in
Tell me when the pain kicks in

Everybody has a mild crucifixion
I first saw you as my benediction
I am sorry you became my addiction
My game, my cold affliction

You can be my destiny
You can mean that much to me
You can be my destiny

15. Foster The People: Torches

You know those days when you want to just choose
To not get out of bed, you’re lost in your head again
Slip and fall, I’m dodging calls, hug the prison
I’ve been living in
Yeah yeah and it’s OK
I tie my hands up to the chair so I don’t fall that way
Yeah yeah and I’m alright
I took a sip of something poison but I’ll hold on tight

Well that rat race ladder-climbing fake-face smile’s got nothing on me

14. The Kills: Blood Pressures

It’s not the door you’re using
But the way you’re walking through it

You don’t own the sadness son
See the tide just comes in
Guilt is played on the violin
By those who never cared to sing

13. The Strokes: Angles

Life turns to dust
And rain turns to rust
Gossip is a truth
And money pays for the lies we trust

Making fools out of the best of us
Making robots of the rest of us

So long, my friend and adversary
I’ll wait for you

Don’t waste your heart
Don’t waste your heart

12. Danger Mouse & Daniele Luppi: Rome

Help myself to a drink
Help myself to the sink
The tracks on my arm
The train in the wreck
That’s when they all sing this song
About when you are all alone
In your home with the broken neck

Until you travel to that place you can’t come back
Where the last painting’s gone and all that’s left is black

11. Death Cab For Cutie: Codes And Keys

When there’s a burning in your heart
An endless yearning in your heart
Build it bigger than the sun
Let it grow, let it grow
When there’s a burning in your heart
Don’t be alarmed

Coldest comfort, safety glass
Seasons turning, dying grass
Somewhere down, down
Down in the ocean of sound, sound
We’ll live in slow-motion
And be free
With doors unlocked and open
Doors unlocked and open

10. Kasabian: Velociraptor!

Days, days are forgotten
Now it’s all over simply forgotten, how to disappear

So raise your glass to the ones who have passed
And the ones that got away
They’re at it again, let’s roll just like we used to
In fields when we were young our hearts got lost in the circles
We had it all, a rise and fall
I saw her face, way out in space

09. Smith Westerns: Dye It Blonde

Does it feel as though you’ve won
Now that you’re my only one?
Dreams never do come true
With you

It takes all my time to be in love with you
It takes all of my time, what do I do?
All die young
when love is love and when you are young
All die young

08. The Antlers: Burst Apart

One bad night I’ll hold the glass until the glass can hold me down
And one bad night I’ll spill and spill until my feet begin to drown
One dumb night two bad decisions don’t divide to cancel out
You and I, divine but not devout
Every night my teeth are falling out

Rolled together with a burning paper heart
Pulled together but about to burst apart

07. The Black Keys: El Camino

Pick you up, let you down
When I wanna go
To a place I can hide
You know me, I had plans
But they just disappeared
To the back of my mind
Oh, can it be
The voices calling me
They get lost and out of time
I should’ve seen it glow
But everybody knows
That a broken heart is blind

After every single word is said
I’m feeling dead and gone

06. The Vaccines: What Did You Expect From The Vaccines?

You’ve seen the world
What did it look like?
When did you go and when did you get back?
I don’t even know you
You’re just someone new I don’t want to talk to

Because time gets harder to outrun
And I’m nobody, I’m not done
We all got old at breakneck speed
Slow it down, go easy on me
Go easy on me
Put a wetsuit on, come on, come on
Grow your hair out long, come on, come on
Put a t-shirt on
Do me wrong, do me wrong, do me wrong

05. Bright Eyes: The People’s Key

Light to dark can shift in an instant
Feeling close but keeping my distance
On all fours she’s just so insistent
Fills my mind with jump ropes and slit wrists

Slipping steadily into madness
Now that’s the only place to be free
No, I don’t want to play
It’s a shell game, it’s a shell game

How’d it get so dark in the day?
How’d I get so lost? I’m amazed
It’s just so bizarre
All the things I’m afraid of
I’ll die young at heart

04. Lykke Li: Wounded Rhymes

I, I follow, I follow you deep sea baby,
I follow you

Rather die in your arms than die lonesome
Rather die hard than die hollow
The higher that I climb
The deeper I fall down
I’m running out of time
So let’s dance while we’re waiting

And call it love or call it murder
Kill me quietly

03. The Raveonettes: Raven In The Grave

What if I could free you
What if you could smile
What if I could make your heart ignite just for a while
What if I could die now
What if I could go
I always loved alone
I never ever showed

When I’m gone
Like a raven in the grave
Young lovers sure won’t spring from these evil seeds
Play with fire, play with you sometimes

02. Radiohead: The King Of Limbs

Like I’m falling out of bed
From a long and weary dream

The universal sigh

‘Cause all I want is the moon upon a stick
Just to see what if

01. PJ Harvey: Let England Shake

Let me walk through the stinking alleys
To the music of drunken beatings
Past the Thames River, glistening like gold
Hastily sold for nothing..nothing

These are the words, the words are these
This was something else again
I fear it cannot be explained
The words that make, the words that make
Murder

Death was in the staring sun
Fixing its eyes on everyone
As we, advancing in the sun
sing ‘Death to all and everyone’